Kieferorthopädie
bei Kindern und Jugendlichen
- Gesunde Entwicklung von Anfang an – für ein selbstbewusstes Lächeln
- Früh erkennen – sanft korrigieren – nachhaltig begleiten
- Moderne Kieferorthopädie für Kinder und Jugendliche – individuell und einfühlsam
Sanfte Korrektur im Wachstum – für eine gesunde Kieferentwicklung
Bereits im Kindesalter lassen sich Zahn-und Kieferfehlstellungen erkennen und erfolgreich behandeln. Dabei steht die Funktion an erster Stelle. Da das Kieferwachstum bei Kindern noch nicht vollständig abgeschlossen ist, kann man mit der entsprechenden Apparatur in den Wachstumsprozess eingreifen, Wachstum fördern oder aber auch hemmen und somit spätere funktionelle Probleme reduzieren.
Der richtige Zeitpunkt – wann?
Eine Frage, welche immer wieder aufkommt: Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine kieferorthopädische Behandlung?
Grundsätzlich halten wir eine erste Vorstellung um den 6.-7. Geburtstag für sinnvoll. Bei ausgeprägten Kieferfehlstellungen, welche möglicherweise bereits früher in der Familie aufgetreten, also genetisch bedingt sind, empfehlen wir den ersten Besuch auch schon früher mit dem Durchbruch des ersten bleibenden Zahnes um den 6. Geburtstag, damit das Kieferwachstum rechtzeitig kontrolliert werden kann und sich ausgeprägte skelettale Disharmonien oder Diskrepanzen erst gar nicht so stark entwickeln können.
Auch sogenannte „habits“ wie Daumenlutschen, Lippenbeißen, Lippenpressen oder Nägelkauen erfordern ein rechtzeitiges, frühes Eingreifen durch den Kieferorthopäden bevor diese sich skelettal manifestieren. Dadurch kann die Dauer einer späteren kieferorthopädischen Behandlung deutlich reduziert werden.
Ablauf der ersten kieferorthopädischen Untersuchung
Klinische Untersuchung und erste Einschätzung
Bei der ersten Untersuchung verschaffen wir uns einen genauen Überblick über Zähne, Biss (Okklusion), Muskulatur und Kiefergelenke. Dabei kann frühzeitig erkannt werden, ob beispielsweise ein bevorstehender Zahnwechsel Probleme bereiten könnte oder ob im Seitenzahnbereich Platzmangel entsteht.
Diagnostik und Behandlungsbes-prechung
Nach der ersten Einschätzung werden diagnostische Unterlagen ausgewertet. In einem weiteren Termin besprechen wir gemeinsam und ausführlich die geplante Therapie, die voraussichtliche Behandlungsdauer sowie mögliche Behandlungsalternativen.
Auswahl der passenden Behandlungsapparatur
Je nach Befund kommen unterschiedliche kieferorthopädische Apparaturen infrage, etwa herausnehmbare Zahnspangen, festsitzende Zahnspangen oder transparente Aligner. Wir erläutern die jeweiligen Vor- und Nachteile und wählen gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Kind die passende Behandlungsmethode aus.
Unsere Behandlungsmöglichkeiten
Frühbehand-lung
Bereits im Kindesalter können wir das Kieferwachstum gezielt unterstützen und Fehlentwicklungen frühzeitig korrigieren. So lassen sich spätere, aufwendigere Behandlungen häufig vermeiden.
Herausnehm-bare Geräte
Herausnehmbare Zahnspangen kommen häufig bei jüngeren Kindern zum Einsatz. Sie fördern das Wachstum des Kiefers und helfen, Zahnfehlstellungen sanft zu regulieren.
Feste Zahnspange
Mit festen Zahnspangen können wir Zahnfehlstellungen präzise und zuverlässig korrigieren. Moderne Brackets sind dabei deutlich komfortabler und unauffälliger als früher.
Invisalign
Teen
Transparente Schienen bieten Jugendlichen eine diskrete Möglichkeit zur Zahnkorrektur. Sie sind herausnehmbar und lassen sich gut in Schule, Sport und Alltag integrieren.
Sie möchten wissen, ob eine kieferorthopädische Behandlung für Ihr Kind sinnvoll ist?Vereinbaren Sie gerne einen Termin für eine erste Untersuchung in unserer Praxis.
Häufig gestellte Fragen
Ab welchem Alter sollte mein Kind kieferorthopädisch untersucht werden?
Eine erste kieferorthopädische Untersuchung ist in der Regel ab dem 6. Lebensjahr sinnvoll. In diesem Alter können mögliche Fehlentwicklungen frühzeitig erkannt und – falls erforderlich – gezielt behandelt werden.
Muss jedes Kind eine Zahnspange tragen?
Nein. Nicht jede Zahn- oder Kieferfehlstellung ist behandlungsbedürftig. Ob eine Therapie notwendig ist, hängt vom individuellen Befund, der Ausprägung der Fehlstellung und der funktionellen Situation ab.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Je nach Alter und Befund kommen herausnehmbare Geräte, feste Zahnspangen oder – bei Jugendlichen – auch transparente Aligner infrage. Die Therapie wird individuell geplant und an die Wachstumsphase angepasst.
Wie lange dauert eine Behandlung bei Kindern oder Jugendlichen?
Die Behandlungsdauer ist abhängig vom Ausmaß der Fehlstellung und vom Wachstumsverlauf. Leichte Korrekturen können innerhalb weniger Monate erfolgen, umfassendere Therapien erstrecken sich über einen längeren Zeitraum.
Ist eine Zahnspange schmerzhaft?
Zu Beginn oder nach Anpassungen kann ein vorübergehendes Druckgefühl auftreten. Dieses ist meist mild und klingt innerhalb weniger Tage ab.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Bei gesetzlich versicherten Kindern und Jugendlichen werden die Kosten für medizinisch notwendige kieferorthopädische Behandlungen in der Regel übernommen. Voraussetzung ist eine entsprechende Einstufung des Befundes. Eine individuelle Beratung klärt die persönliche Situation.
Was passiert nach Abschluss der Behandlung?
Nach der aktiven Behandlungsphase folgt die Retention. Mithilfe von Retainern oder Retentionsschienen wird das erreichte Ergebnis stabilisiert, um ein Zurückwandern der Zähne zu verhindern.